FAQ
Fragen zu RunSight.
Was der Prototyp heute kann, wo er funktioniert und was noch getestet werden muss.
Über RunSight
Was ist RunSight?
Ein tragbarer KI-Guide für sehbehinderte Läuferinnen und Läufer: eine Brille mit Kamera, ein kleiner Computer in einer Weste und ein Ohrhörer. Er beobachtet die Bahn und die Menschen voraus und spricht kurze Ansagen, während du läufst.
Für wen ist es?
Für blinde und sehbehinderte Menschen, die auf Bahnen trainieren, sowie für Trainerinnen, Vereine und Begleitpersonen. Es ist für die Laufbahn gemacht, nicht für die Straße.
Kann ich eines kaufen?
Noch nicht. RunSight ist ein funktionierender Prototyp eines Studierendenteams, kein Produkt im Regal. Schreib uns, wenn du erfahren willst, wann sich das ändert.
Ist es ein Medizinprodukt?
Nein. Es ist nicht zertifiziert, nicht reguliert und nicht als medizinisches oder sicherheitskritisches Gerät validiert.
Ersetzt es einen Guide oder den Blindenstock?
Nein. Es soll die Abhängigkeit von einem Guide beim Training verringern. Den Stock, eine Begleitung, wo nötig, oder das eigene Urteil ersetzt es nicht.
Nutzung
Wo funktioniert es?
Auf Laufbahnen mit sichtbaren, gemalten Linien. Die Modelle wurden auf indonesischen Bahnen trainiert, darunter das Patriot-Candrabhaga-Stadion. Es ist kein Straßen- oder Trailgerät und wurde nicht als solches getestet.
Braucht es Internet?
Nie während des Laufs. Das Gerät erledigt Wahrnehmung, Führung, Tracking und Speicherung selbst. Das Handy wird erst danach gebraucht, um den Lauf abzuholen und hochzuladen.
Was sagt RunSight?
Heute: „Move left“, „Move right“, „Caution, person ahead“ und „Stop, person ahead“. Kurven- und Langsamer-Ansagen sind geplant, aber noch nicht auf dem Gerät.
In welcher Sprache spricht es?
Die Ansagen sind heute englische Textbausteine; die Spracheinstellung ist noch nicht mit der Stimme verbunden. Die App-Oberfläche gibt es auf Indonesisch, und indonesische Sprachausgabe steht auf der Liste.
Muss ich das Handy mitnehmen?
Nein. Das Handy kann während eines Laufs in der Tasche bleiben oder zu Hause liegen. Das Gerät hält den Lauf, bis die App ihn abholt.
Sicherheit
Was sind die aktuellen Grenzen?
Es ist nicht auf Produktionshardware als sicherheitskritisches Produkt validiert. Mehrere Zustandssignale wie Akku, Speicher und Temperatur sind im aktuellen Build Platzhalter. Und Tests mit sehbehinderten Läufern haben noch nicht stattgefunden.
Ist es auf einer öffentlichen Bahn sicher?
Behandle es als Assistenz-Prototyp unter Aufsicht, nicht als Ersatz für deine üblichen Vorsichtsmaßnahmen. Alles oben ist der Grund.
Daten & Privatsphäre
Was wird gespeichert?
Ein Lauf: GPS-Punkte, Distanz, Dauer, Pace, Ereignisse und die Zähler des Leitsystems. Zuerst auf dem Gerät, dann in der App, dann in dem Konto, das du angelegt hast.
Wer kann meine Läufe sehen?
Niemand, außer du teilst sie. Einen Teilen-Link erzeugst du selbst, und er stirbt, wenn du ihn widerrufst. Eine Route in Safe Routes zu veröffentlichen ist eine eigene, bewusste Handlung.
Noch eine Frage?
Kontaktiere das Labmino-Team, wenn deine Frage hier nicht beantwortet wird.
